Warum gute SEO nutzerfreundlich ist

Eine sinnvolle Suchmaschinen-Optimierung (SEO) erfolgt heute über Inhalte, die echten Nutzen versprechen. Bieten Sie Mehrwerte und Alleinstellungsmerkmale!
SEO

Die Zeiten, in denen durch technische Spielereien und fragwürdige SEO-Techniken Webseiten immer weiter nach vorne gepusht werden, gehören schon längst der Vergangenheit an. „Seiten werden für Nutzer erstellt, nicht für Suchmaschinen“, so steht es in den Google-Qualitätsrichtlinien für Webmaster.

Die Weiterentwicklung von Suchmaschinen mit dem Ziel, ihren Nutzern diejenigen Webseiten zu zeigen, die für deren Suchmotivation tatsächlich relevant sind, führt zu einer immer deutlicheren Trennung zwischen Nützlichem und Spam. Natürlich ändern sich dadurch auch die Anforderungen an gute Suchmaschinenoptimierung (SEO) – eine SEO, die die Signale der Nutzer beachtet.

Nutzerverhalten als wichtiges Kriterium für Rankings

Entscheidend für Suchmaschinen wie Google sind mittlerweile nicht nur die Webseite selbst und die Links, die zu dieser führen.

Klickraten in den Suchergebnissen

Auch die Klickrate (CTR), die auf ein Suchergebnis in den Suchergebnissen entfällt, erhielt Bedeutung. Dabei werden die Suchergebnisse besser bewertet, die überdurchschnittlich oft im Verhältnis zur Thematik und der Position geklickt werden. Eine adäquate Ausgabe des Suchergebnis beispielsweise durch einen ansprechenden Seitentitel („Title-Tag“) ist deshalb Pflicht.

Rückkehr zu den Suchergebnissen

Findet der Nutzer nicht, wonach er sucht, wird er wahrscheinlich zur Suche zurückkehren. Besonders wichtig ist es deshalb, dass die Inhalte für den Nutzer von Interesse sind. Die Return-to-SERP-Rate (RTS-Rate) misst, wie oft ein Nutzer von der angeklickten Seite zurück auf die Suchergebnisseite kommt. Hohe Absprungraten reduzieren das Ranking der entsprechenden Seiten.
Vermutet wird, dass jedoch nur der Absprung innerhalb einer bestimmten Zeitvorgabe negativ bewertet wird. Denn wenn ein Nutzer findet, was er sucht, betreibt er danach durchaus trotzdem weitere Recherche.

Um hier echte Hemmnisse von guten Inhalten, die gerne gelesen werden, zu unterscheiden, sollte die Aufenthaltsdauer in der Webanalyse mit beachtet werden. Bei Google Universal Analytics beispielsweise lässt sich die Aufenthaltsdauer über eine Mindest-Aufenthaltszeit als Ereignis bestimmen. Ist diese Mindestdauer erreicht, zählt der aktuelle Besuch nicht als Absprung, auch wenn keine weitere Seite besucht wird.

Von Vorteil: Nennung von Markennamen

Einen weiteren Beweis für die Beliebtheit einer Domain erhält Google durch die direkte Eingabe des Namens, beispielsweise eines Blogs oder einer Marke, in die Suche. Auf Google Trends kann ermittelt werden, wie stark ein Begriff gesucht wird. Für den Markenbegriff „amazon“ ergibt sich folgender Suchtrend:

Suchtrend

Auch außerhalb der Suche ist die Nennung einer URL oder Domain in Sachen Suchmaschinenoptimierung hilfreich. Werden Seiten z.B. in Foren empfohlen, ist dies auch für die Suchmaschine ein Indiz für eine gute Wertung. Dabei ist noch nicht einmal immer eine Verlinkung nötig. Wer also positiv im Gespräch ist, wird es also leichter haben, auch ein positives Ranking zu erzielen.

Soziale Netzwerke dagegen werden momentan unterschiedlich stark von den Suchmaschinen in die Bewertung einer Seite mit einbezogen. Google nutzt die Signale von Facebook und Co. laut eigener Aussage zurzeit nicht als Hinweis auf gute Webseiten. Anders ist es bei der Microsoft Suchmaschine Bing, die diese als Indiz auf beliebte Inhalte wertet.

Entscheidend: Qualität der Inhalte

Nicht nur Suchalgorithmen sind für das Ranking einer Seite verantwortlich. Google beschäftigt darüber hinaus ein Team an Webseiten-Bewertern, das URLs und Domains nach vorgegebenen Kriterien beurteilt. Viele Punkte beschäftigen sich explizit mit Inhalt und Qualität einer Seite. Angelegte Beiträge sollten deshalb ihren Sinn (gleichgültig ob Unterhaltung oder Information) erfüllen und von einer gewissen Expertise oder Erfahrung zeugen.

Aus den obigen Punkten wird deutlich: Eine sinnvolle Suchmaschinen-Optimierung erfolgt heute über Inhalte, die echten Nutzen versprechen. Kommuniziere auf deiner Webseite stets Mehrwerte und Alleinstellungsmerkmale!

 

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