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Neid, Eifersucht und Raffgier verseuchen die sozialen Netzwerke

Eifersucht, Neid, Gier und der tägliche Konkurrenzkampf in den sozialen Netzwerken! Ist das wirklich unser Erbe an alle, die nach uns kommen werden?
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Täglich werden neue Blogs ins Leben gerufen und täglich werden Beiträge quer durch die sozialen Netzwerke gestreut. Bei vielen Blogbeiträgen spürt der Leser die echte Leidenschaft des Bloggers, der über sein Thema schreibt. Andere Blogbeiträge wurden nur aus SEO/Geld gründen geschrieben. Hierbei spürt der Leser ebenfalls den Zusammenhang.
Beliebte Blogger erfreuen ihre Leserschaft mit ihren Beiträgen, weil sie lieben was sie tun. Zudem freuen sie sich über jeden einzelnen Kommentar.

Jedoch wird der Konkurrenzkampf immer stärker. Kein Wunder, immerhin haben sich viele Blogger verkauft! Aus der puren Lust und Spaß am bloggen ist die Gier nach dem großen Geld übermächtig geworden. Das die ursprüngliche Qualität der Texte darunter leidet, scheint sie nicht sonderlich zu interessieren. Ebenso wenig kümmert es sie, dass befreundete Kontakte, Leser und sogar Kunden schon längst mitbekommen haben, dass hier ein Richtungswechsel stattgefunden hat. Ziel: Möglichst viel Kohle verdienen!

Der erbitterte Kampf um Kunden hat begonnen! Nicht nur bei den Bloggern ist der Konkurrenzkampf zu bemerken, auch sämtliche Social-Media-Dienstleister und Webdesigner kratzen sich gegenseitig die Butter vom Brot. Da ist es leider an der Tagesordnung geworden, die Referenzen des Mitbewerbers ausfindig zu machen um dessen Kunden abzuwerben. Natürlich wird hier hart an der gesunden Preisgrenze gekratzt, immerhin soll sich der Wechsel zu einem anderen Dienstleister ja auch lohnen.

Die wenigen Kunden, die man selbst noch hat, sollen auf Teufel komm raus auch bleiben. Da scheut man sich noch nicht einmal, Wege zu gehen, die so rein gar nichts mehr mit dem normalen Menschenverstand zu tun haben.

Warum ich mich heute diesem Thema widme, ist ganz einfach zu erklären. Täglich fallen mir unschöne Dinge in den sozialen Netzwerken auf und ich bin garantiert nicht die Einzige, die bemerkt hat, dass sich viele Kontakte in eine negative Richtung bewegen.

Erst kürzlich hatte ich in meinem Facebook Profil eine Kritik veröffentlicht. Um so erstaunter war ich, dass meine Kontakte dieselben Beobachtungen und Erfahrungen machen.

Daniela Sprung von bloggerabc gab mir den Tipp, über dieses empfindliche Thema einen Blogbeitrag zu schreiben. An dieser Stelle vielen Dank für den virtuellen Tritt in den Allerwertesten, Daniela.

Kaum hatte ich dieses Posting veröffentlicht, bekam ich ein Telefonat, das mich vollkommen aus der Fassung brachte. So wurde ich von jemanden angerufen, mit dem ich seit mehreren Jahren in den sozialen Netzwerken vernetzt war.
Unser Kontakt war zwar nicht sonderlich eng, dennoch hatte man mich scheinbar täglich auf dem Schirm.

So ist ihm nicht entgangen, dass unter anderem auch ich vom SEO-Portal zu den Top 100 Influencern im Online Marketing und SEO Bereich gelistet wurde. Alleine die Tatsache, dass ich das dritte Mal in Folge dabei war, war für ihn scheinbar ein triftiger Grund, wie ein HB-Männchen an die Decke zu gehen.
Ebenso sind ihm meine Blogbeiträge ein Dorn im Auge!
Es hagelte Anschuldigungen und Vorwürfe, die mich auch heute noch ungläubig den Kopf schütteln lassen.

Wie kannst du es nur wagen, solche Tipps auf deinem Blog zur Verfügung zu stellen? Meine Kunden haben sich in deinem Newsletter eingetragen und aufgrund deiner Beiträge werden sie mich nicht länger beauftragen. Bislang habe ich meinen Kunden jeden Tipp teuer verkauft. Ich verlange von Dir, dass du meine Kunden aus deiner Newsletter-Liste entfernst. Ebenso verlange ich von dir, dass du meine Kunden auf allen Portalen blockierst, damit sie von Dir nichts mehr lesen können. Ansonsten ziehe ich andere Seiten auf..

Hier hat wohl jemand offensichtlich zu lange am Klebstoff geschnüffelt. Leider bekam ich keine Chance, etwas sagen zu können, denn nach dieser Wut-Attacke wurde einfach aufgelegt. Herr, wirf Hirn vom Himmel. So einen Bullshit habe ich noch nie gehört!

Blogger sollen:

  • aufhören, Wissen weiter zu geben?
  • Kontakte blockieren, damit diese nicht mehr mitbekommen, was man postet?
  • Newsletter-Abonnenten „entsorgen“, damit jemand anderes seine Kunden behalten kann?

Lange habe ich überlegt, WIE ich das, was in mir vor geht, in einer Form ausdrücken kann, damit mich auch wirklich jeder versteht. Sogar datt Omma Bienchen von nebenan.

Eifersucht, Neid und Gier wird immer schlimmer

Wer so vor Neid und Eifersucht zerfressen ist, dem ist schon fast nicht mehr zu helfen! Wer auf den Erfolg anderer neidisch ist, sollte ganz dringend seine eigene Einstellung grundlegend ändern. Zudem sollte man sich selber mal fragen, warum man es nicht geschafft hat, bei anderen Kontakten positiv aufzufallen. Es mag ja sein, dass dieser Mensch an enormen Existenzängsten leidet. Diese werden aber nicht besser oder gar aufhören, wenn ich all mein Tun und Handeln abstellen würde.

Außerdem bin ich nicht die einzige, die täglich wertvollen Content verteilt. Ich liebe das Knowledge Sharing und es macht einen großen Teil von dem aus, warum ich teils bewundert, aber offensichtlich auch geächtet werde. Seit Anbeginn meiner Selbständigkeit bleibe ich meiner Linie treu und wechsel auch nicht die Richtung. Egal, wie viele Hindernisse es galt zu überwinden, ich bin IMMER ich geblieben!

Man sollte sich darüber im Klaren sein, das man seine Kunden nicht als persönliches Eigentum ansehen kann.
Kunden entscheiden aus freien Stücken, welche Blogs sie besuchen!
Kunden abonnieren mehrere Newsletter!
Sie sind auch in mehreren Facebook Gruppen vertreten!
Das ist legitim und in keinster Weise verwerflich.

Kunden bleiben bei einem Dienstleister, wenn sie sich fair behandelt fühlen und ernst genommen werden! Ebenso sollte man auf die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden eingehen und nicht versuchen, ihnen etwas zu verkaufen, was sie im Endeffekt gar nicht brauchen können.
Außerdem gibt es für fast jede Frage schon überall die passende Antwort. Findet man diese Lösungsansätze nicht bei einem Blogger, die Google Suchmaschine hat bestimmt die passende Antwort parat.

[bctt tweet=“Neidgefühle schaden nur einem – nämlich demjenigen der sie hat!“ via=“no“] Neid zerfrisst dich!
Neid blockiert dich!
Neid lässt dich erblassen!
Neid lässt dich hässlich aussehen!

Passend zu diesem Thema hat auch Kristine Kupferschmidt von soloprenesse den Beitrag: Neid macht blass – warum Konkurrenz dein Business nicht belebt veröffentlicht.

Der Zusammenhalt untereinander hat sich negativ verändert!

Irgendwann mal haben einige Kontakte sehr wichtige Eigenschaften einfach beiseite gelegt. Es kann auch gut möglich sein, dass diese Eigenschaften von Anfang an nie vorhanden waren. Für sie sind die Worte Taktgefühl und Feingefühl absolute Fremdworte!
Keine Spur davon zu sehen!
Einfach ins Auf-Nimmer-Wiedersehen-Land ausgewandert.
Und das ist verflucht weit weg.

Aufgrund von Kooperationen haben viele komplett ihre Richtung gewechselt! Jetzt bloggen sie nicht mehr, weil sie es wollen, sondern weil sie von Unternehmen dafür bezahlt werden. Die Anzahl der Blogger, die für Geld wohl auch ihre Seele verkaufen würden, nimmt rasant zu und viele Bloggerkollegen verkaufen sich unter Wert. Die Gier, um für redaktionelle Beiträge gut bezahlt zu werden, ist allgegenwärtig geworden! Aus der netten Spielwiese, wo man sich mit Gleichgesinnten austauscht ist ein knallhartes Geschäft und Gerangel geworden. Dafür wird in Kauf genommen, dass befreundete Kontakte sowie die Kunden den Konkurrenzkampf mitbekommen.
Augen zu und durch! Hauptsache, die Kohle stimmt?

Kontakte spielen ein falsches Spiel

Um herauszufinden, was der Mitbewerber als Freebie anbietet, trägt man sich in dessen Newsletter ein, um sich sofort wieder abzumelden, sobald man das Objekt der Begierde erhalten hat. Vielleicht wollte man auch einfach nur herausfinden, wie das mit einem Newsletter plus Freebie klappt, damit man dies ebenfalls für sein eigenes Blog umsetzen kann.
Wieso fragt man nicht einfach den jeweiligen Blogger, wie er es gemacht hat? Falls man nicht genug Mumm besitzt den jeweiligen Blogger zu fragen, die Google Suche verrät einige wertvolle Lösungsansätze zu diesem Thema.
Jedenfalls versucht man immer herauszufinden, was der Mitbewerber macht, damit man dies, oftmals recht stümperhaft umgesetzt, abkupfern kann.
Dabei ist es doch gar nicht so schwer, eigene Ideen umzusetzen. Dann wird eben nicht der drölftausendste Beitrag über 10 Tipps, wie du deine Leser in den Wahnsinn treiben kannst, verbloggt. Eigene Ideen, eigene Gedankengänge sind so viel interessanter! So viel wertvoller. So viel authentischer.

Mit einem Klick auf das Bild kommst du zu dem Twitterposting

Inhalte werden schamlos kopiert

Als ich damals mit bloggen anfing, gab es einen deutschen Blogger, der mich faszinierte. Ich fand es klasse, dass er sich offensichtlich in allen Bereichen auskannte, was Social Media, Online Marketing und SEO anging. Ebenso schien er der Experte zu sein, was Webseiten Erstellung anging. Scheinbar konnte er wirklich alles, auch über das Wasser laufen.
Viel später wurde dieser Blogger aufgrund seiner geklauten Texte von seinen eigenen Kontakten schier in der Luft zerrissen. Auf den einen Shitstorm folgte der nächste Shitstorm. Heute ist dieser Blogger weg vom Fenster und die Google Suche verrät Jahre später noch die unschönen Praktiken. Wie ich kürzlich erfahren habe, hat er beruflich umgesattelt. Nun ist Heilpraktiker für Psychotherapie. An dieser Stelle sage ich besser nicht, was ich denke..

Urheber von bezahlten EBooks werden recht armselig und billig kopiert. Dem eigentlichen Urheber der Werke kann es ja egal sein. Immerhin generiert er mit dem Verkauf seiner Produkte sein passives Einkommen. Ich selber kaufe gerne hin und wieder mal ein EBook, aber nicht um mir die Inhalte zu eigen zu machen, sondern um mich weiter zu entwickeln. Mir würde es nie in den Sinn kommen, diese Inhalte zu kopieren. Ich müsste immer wieder damit rechnen, dass auch meine Kontakte dieses EBook kennen. Somit wäre ich nur eine billige Fälschung! Dafür habe ich aber nicht jahrelang hart an meiner Reputation gearbeitet, um mir meinen Ruf als billige CopyCat Bloggerin wieder kaputt zu machen.

Blogger verlinken nicht mehr auf andere Blogger

Blogbeiträge werden mittlerweile so geschrieben, als wäre der jeweilige Blogger komplett allwissend. Ebenso schalten diese Blogger keine Pingbacks (mehr) frei. Sie ignorieren bewusst, dass sie verlinkt wurden. Mit dieser Art und Weise signalisieren sie, dass ihnen andere noch nicht einmal annähernd das Wasser reichen können. Ich weiß zwar nicht, welches Gras die erwischt haben, aber dieser Ego-Trip ist alles andere als normal.

[bctt tweet=“Wer seine Kontakte geflissentlich übersieht, läuft Gefahr, selber ignoriert zu werden!“ via=“no“]

Jeder ist sich selbst der Nächste

Anfangs hängt man fast wie eine Klette an erfolgreiche Kontakte und erhofft sich, ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen. Immerhin ist ein Influencer eine hervorragende Mitfahrgelegenheit zum Bekanntwerden!
Sobald man sein Ziel erreicht hat, lässt man den anderen wie eine heiße Kartoffel fallen. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!
Einem Menschen Freundschaft und Interesse nur vorgaukeln, dies geht bestimmt eine Zeit lang gut. Doch zu welchem Preis? Viele Kontakte vergessen auf dem Weg nach oben, wem sie den Erfolg zu verdanken haben. Ohne ihre Kontakte wären sie auch heute ein Niemand halb so erfolgreich! Deswegen nimmt man es mit der Ehrlichkeit auch nicht mehr so genau! Man nutzt Kontakte aus, belügt und betrügt sie. Zurück bleibt ein Scherbenhaufen.

Stopp! Jeder Einzelne muss (wieder) umdenken

Der Zusammenhalt in den sozialen Netzwerken ist einzigartig und bringt so viele Vorteile mit sich. Der Zusammenhalt unter Blogger macht die Blogosphäre zu etwas ganz Besonderem.

[bctt tweet=“Eine Kerze verliert ihr Licht nicht, wenn sie mit ihrer Flamme eine andere Kerze anzündet(!)“ via=“no“]

Diesen Satz habe ich mir von Mina ausgeborgt, die sich ebenfalls wünscht, dass der Zusammenhalt unter Blogger wieder stärker werden soll. Miteinander, nicht gegeneinander! Ihr Beitrag Diese 6 Social-Media-Skills sollten Blogger 2017 jetzt draufhaben sagt genau das aus, was in der jetzigen Zeit ziemlich den Bach runter geht.

Es sind genug Kunden für uns alle da!

Egal, welche Nationalität, persönliche Einstellung oder Handicap unser Gegenüber auch hat, wir müssen lernen, damit umzugehen.
Wir müssen endlich begreifen, dass wir alle es nur schaffen, wenn wir zusammen halten!
Wir müssen akzeptieren, dass es immer jemandem geben wird, der ein ansprechenderes Blog-Design hat und einfach besser texten kann.
Irgendetwas findet sich immer, was ein anderer besser kann. Oder anders macht. Deswegen ist man aber nicht minderwertiger!

Jeder einzelne ist einzigartig und hat vielleicht besondere Fähigkeiten, von dem er selber noch nicht mal weiß, dass diese überhaupt vorhanden sind. Es bringt auf Dauer niemanden weiter, wenn wir ständig versuchen, die Konkurrenz auszublenden. Sie ist da, ist allgegenwärtig und lässt sich auch nicht verscheuchen.

Das Lese-Verhalten muss sich ändern

Früher musste man noch stundenlang die Suchmaschinen durchforsten, um Antworten auf seine Fragen zu bekommen. Heute finden Leser auf vielen Blogs wertvolle Hinweise. Jedoch werden die wirklich guten Beiträge durch die massive Flut von Informationen als selbstverständlich betrachtet.

Dadurch geben wir den Urhebern das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Für den jeweiligen Blogger ist das oftmals mehr als frustrierend.

Wenn wir mal ganz ehrlich sind und tief in uns gehen, macht sich kaum jemand Gedanken darüber, wie viel Zeit, wertvolles Wissen und Recherche-Arbeit für einen Beitrag investiert wurden.
Na, erwischt?
Wann hast du das letzte Mal ein ehrliches Feedback zu dem, was du gelesen hast, auf dem jeweiligen B.L.O.G abgegeben?
Wann hast du dich das letzte Mal dafür bedankt, dass dir ein anderer durch all die wertvollen Informationen ganz uneigennützig weitergeholfen hat?
Schon wieder erwischt?

Eigentlich regst du dich fast darüber auf, dass du dich in einen Newsletter eintragen solltest, um kostenlos ein EBook ergattern zu können. Dafür musst du nun in Kauf nehmen, sobald der nächste Newsletter erscheint, schon wieder wertvolles Wissen zu erhalten. Echt, was hat sich der Blogger nur dabei gedacht?

Warum raten wir den Kunden sich in den sozialen Netzwerken aufzuhalten?
Weil sich ihre Zielgruppe ebenfalls dort aufhält, richtig?
Aus welchem Grunde raten wir unseren Kunden, ein Corporate Blog ins Leben zu rufen?
Damit sie ihr Expertenwissen zu Verfügung stellen können und bei Google besser gefunden werden und sich mit Mitbewerbern austauschen können.
Aktuell werden sie von Mitbewerbern aber wie Aussätzige gemieden!
„Scheiße aber auch, schon wieder jemand aus meiner Branche! Der könnte mir die Butter vom Brot kratzen“
Ist das unser Erbe an all diejenigen, die nach uns kommen werden? Sind Geiz, Hass, Gier und dieser fucking Konkurrenzkampf wirklich unser Vermächtnis?

Wie denkst du über diesen Neid, dem Konkurrenzkampf und dieser kaum noch auszuhaltenden Raffgier mancher Blogger? Oder gehörst du eher zu denjenigen, die bislang noch nichts von diesem erbitterten Kampf mitbekommen haben?

Ach ja, bevor ich es vergesse, einen wichtigen Hinweis. Solltest du mit deinem Google Chrome Browser hier auf dieses Blog gelandet sein und möchtest einen Kommentar hinterlassen, wechsel bitte zuerst den Browser (Firefox oder Opera wären optimal!) Chrome hat derzeit einen fiesen Bug und sorgt dafür, dass anstelle vom Kommentar nur der Wohnort angezeigt wird.

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48 Comments on “Neid, Eifersucht und Raffgier verseuchen die sozialen Netzwerke

Schultze
3. April 2017 um 19:04

Liebe Tina,

herzlichen Dank für Deine erfrischende Klarheit! Du hast so was von Recht.

Lenkt den Fokus auf die Geschichten – erzählt wieder aus dem Herzen. Storytelling live, echt und authentisch :-)

Liebe Grüsse,

Matthias

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 18:37

Hallo Matthias, eigentlich stand dieser Beitrag schon etwas länger auf meiner Agenda.
Aber wie das nun mal so ist, verschiebt man Dinge gerne etwas weiter nach hinten.
Das Thema hatte mich einfach nicht mehr losgelassen und es war mir wichtig, Dinge auszusprechen, was sich ja sonst kaum einer wagt.
Es ist eben nicht alles Gold was glänzt!
Hoffen wir mal, dass recht bald ein Umdenken stattfindet!
Liebe Grüße aus Biberach nach Hannover

Antworten
Wilhelm Freund
3. April 2017 um 20:22

Hallo Tina,
ganz toll geschrieben, dafür ? und danke für deinen Mut es „auszusprechen“
Ich würde mich, über ein baldiges, persönliches Kennenlernen, sehr freuen.
VG aus der schönen Wedemark
Wilhelm Freund
Diva.

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 18:32

Hallo Wilhelm,
lieben Dank für dein Feedback. Gerne können wir uns mal austauschen, dank Telefon ist das ja problemlos möglich!
Solange sende ich liebe Grüße aus Biberach nach Wedemark (wo auch immer das ist :-) )
Liebe Grüße Tina

Antworten
Fräulein Stressfrei
4. April 2017 um 05:05

Hallo Tina,

auch für einen Blogger-Neuling wie mich ein sehr interessanter Beitrag! Ich habe gerade erst angefangen und sehr viel Hilfsbereitschaft erfahren. Mir wurden Tipps gegeben, ich durfte Gastartikel veröffentlichen um meinen Blogstart zu erleichtern,…
Ich hoffe, ich bleibe von solch negativen Erfahrungen verschont. Bloggen soll doch in erster Linie Spaß machen. Tut es das irgendwann nicht mehr, bleibt mein PC eben aus.?

Viele Grüße,
Fräulein Stressfrei oder einfach Anna :)

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 05:45

Hallo Anna, vielen Dank für deinen wertvollen Kommentar. Genauso sehe ich das auch!
Bloggen soll in erster Linie Spaß machen!

Antworten
Chrissi
4. April 2017 um 07:52

Liebe Tina – selten habe ich bei einem Blogbeitrag so energisch genickt wie hier!
Du bringst es wiedermal auf den Punkt.
Ich hatte bisher auch immer Glück und blieb von negativen Anfeindungen o.ä. verschont – stattdessen durfte ich wahnsinnig nette, hilfsbereite und inspirierende Menschen im Web kennenlernen.
Da halte ich es mit dem Sprichwort „Wie ich in den Wald hineinschreie, so schallt es zurück“ – ich gehe auf die Leute so zu, wie ich es mir auch von ihnen wünsche. Wer darauf nichts gibt (oder sich verhält wie dein charmanter Anrufer) – auf den kann ich gut verzichten.

Ich hoffe, diesen Beitrag lesen noch viele, viele Menschen. Ich werde ihn auf jeden Fall noch teilen. :)

Alles Liebe,
Chrissi

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 08:05

Hi Chrissi, das Netz wird durch Kontakte wie dir zu einem Ort, an dem man sich wünscht, dass er niemals vergänglich wird.
Ich halte es genauso wie du. Wenn ich möchte, dass mir jemand mit Wertschätzung entgegen tritt, muss ich bereit sein, das gleiche geben zu können.
Entweder man hat diese Eigenschaft in sich und dann trägt man dieses Verhalten auch nach außen oder man hat es nicht. Dann fällt man früher oder später etwas unangenehm auf.
Dir und deinen Lieben einen zauberhaften Tag :-)
LG Tina

Antworten
Astrid Eishofer
4. April 2017 um 07:02

Hi Tina,
unglaublich, wofür manche Leute so ihre Zeit aufbringen ;-). Mitbewerber beschimpfen geht gar nicht. Ich schätze deine Beiträge sehr und teile sie gerne, weil sie auch für meine Leser Mehrwerte bieten. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass mir dadurch Kunden durch die Lappen gehen könnten, weil sie eh schon alles im Internet gelesen haben. Es gibt schließlich wesentliche Unterschiede zwischen Blogbeiträgen und persönlicher Betreuung und wie du absolut richtig schreibst: Kunden suchen sich aus mit wem sie arbeiten und da spielt das Auftreten im Netz eine große Rolle.
Ich freue mich weiterhin von dir zu lesen.
Liebe Grüße, Astrid

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 07:12

Hallo Astrid, lieben Dank für deinen Kommentar.
Genauso ist es: Man kann niemandem vorschreiben, von wem man was lesen darf und von wem nicht.
Mir würde nie im Traum einfallen, meinen Kunden zu verbieten, die Blogs von Mitbewerbern zu besuchen ..
Im Gegenteil, ich mache sie oft auf Beiträge aufmerksam, worüber ich noch nicht gebloggt habe.

Antworten
Angela Reiner
4. April 2017 um 07:40

Liebe Tina,
Ich verfolge Deine Beiträge schon seit einigen Jahren und lese immer wieder gerne.Mit diesem Beitrag hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich bin nicht aus der Bloggerbranche,kann aber auch für meine Branche bestätigen,dass es da genau so abgeht,was die sozialen Medien betrifft.Und natürlich nicht nur die sozialen Medien,aber diese machen es eben einfacher sich Beiträge/Content etc. zu kopieren,um sich dann mit diesen fremden Federn zu schmücken.
Leider.
Super Beitrag! Danke dafür.
Beste Grüße Angela

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 08:09

Hallo Angela, ich finde es sehr schade, dass dieses Konkurrenzdenken auch deine Branche betrifft.
Mit unfairen Mitteln zu versuchen, eine Positionierung zu erreichen, ist für mich ein NoGo.
Dennoch schimmert in mir die Hoffnung, dass all diese Menschen irgendwann von der Bildfläche verschwinden und die, die hart an ihrer Positionierung gearbeitet haben, das Oberwasser behalten.
Deswegen finde ich es auch so wichtig, dass wir zwischenzeitlich (noch) stärker zusammen halten.
Liebe Grüße
Tina

Antworten
Susanne
4. April 2017 um 08:11

Hallo Tina,
wie immer hat sich auch dieser Beitrag gelohnt, bis zum Ende zu lesen und nicht nur zu überfliegen. Da hat Dein „Kritiker“ offensichtlich noch nicht verstanden, wie er sein Geschäft in Zukunft beleben sollte. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie anonym Unternehmen heutzutage im Netz auftreten, anstatt über ein Corporate Blog Grenzen abzubauen und Persönlichkeit zu zeigen. Aber nun gut, jeder, wie er mag. Nur beschweren sollte er sich dann nicht.

Das Ding mit den Downloads und gleich wieder aus dem Verteiler löschen kommt mir sehr bekannt vor. Die ganz Faulen verwenden dafür Wegwerf-E-Mails, dann müssen sie sich nicht mal mehr austragen. Hochwertige Checks, in denen wirklich viel Arbeit drin steckt, werden mit Datenmüll ausgefüllt, so kann ich nicht einmal eine statistische Auswertung über Herkunft oder Branche machen. Hauptsache, Wissen kann kostenlos abgegriffen werden. Ein Dankeschön wäre schon zu viel verlangt. Aber Jemand sagte mir mal „das sind ohnehin nicht die Kunden, die Du willst“ und damit hat er wohl recht.

Auf Facebook habe ich in einigen Gruppen übrigens das Gegenteilige vom oben beschriebenen kennengelernt. Obwohl viele aus der gleichen Branche kommen, herrschen ein angenehmer Ton und ein respektvoller Umgang miteinander. Das geht also auch noch.

Ich wünsche Dir deshalb nur solche Leser, die Du verdient hast und die Deine Arbeit zu würdigen wissen.

Liebe Grüße
Susanne

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 14:15

Hallo Susanne, dankeschön für deine Gedanken.
Ich finde es schade, dass man sich noch nicht einmal aufraffen kann, um eine tolle Arbeit zu wertschätzen.
Aber du hast Recht: Menschen, die so reagieren, werden niemals die Kunden, die man sich auch wünscht.

Antworten
Alex
4. April 2017 um 15:16

Liebe Tina,

Herzlichen Dank für diese ehrlichen und offenen Worte. Ich bin mit meinem Blog noch relativ frisch online. Dennoch merke ich, dass eine gewisse Missstimmung. Ich finde das sich die Themen der Blogs gerne überschneiden oder gleich sein dürfen. Dennoch ist jeder Blog einzigartig. Jeder Blogger hat eine andere Sichtweise zu seiner Thematik – auch wenn diese auf den ersten Blick gleich scheint. Leider ist es immer mehr so – nicht nur virtuell, sondern auch ganz real, das einem geneidet wird. Teamarbeit heisst nicht mehr die Schwächen gemeinsam zu tragen – ich kann nämlich nicht alles – und die Stärken so zu verteilen, dass die Dinge die man nicht so gut kann, gar nicht weiter auffallen. Dabei wäre das aus meiner Sicht wichtig. Denn nur so bekomme ich z.B. die Chance in Ruhe dazu zulernen. Dinge die ich nicht so gut kann, in denen ich unsicher bin zu üben. Jeder Mensch hat eigene Erfahrungen. Und ja sicher, man schaut auf verschiedenen Blogs und Seiten um sich inspirieren zu lassen, dabei entsteht dann wieder etwas ganz eigenes. Ich stehe dazu, dass ich nicht alles weiss, nicht alles kann. Es sollte wieder selbstverständlich werden, dass man miteinander redet, miteinander etwas bewegt. Ich lese gerne Tips und bin unendlich dankbar für diese Hilfestellungen, die es mir so ermöglichen mein Wissen zu erweiterten bzw. mir helfen meine Pläne und Vorstellungen umzusetzen. DANKE!

Antworten
Frank
4. April 2017 um 17:59

Hallo Tina,
dieser Beitrag trifft den Nagel mehr als einmal auf den Kopf. Die Stimmung unter Bloggern hat sich negativ verändert. Ich betreibe selbst 3 Blogs, die unterschiedliche Themen beackern, doch so eine Negativstimmung wie im Allgemeinen unter Bloggern erlebte ich bisweilen noch nicht.

Es scheint, als seien Respekt und Wertschätzung verloren gegangen. Wir sollten uns wieder auf diese Tugenden besinnen und einen entsprechenden Umgang miteinander pflegen. Jeder darf frei entscheiden wo er liest und mit wem er arbeiten will, alles andere ist für das eigene Geschäft schädlich.

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 18:03

Hallo Frank, ich hoffe, dass es irgendwann mal besser wird.
Solange halten eben diejenigen zusammen, die wissen, dass es auch wesentlich anders UND besser geht ;-)
LG Tina

Antworten
Klaus
4. April 2017 um 19:03

Klasse Beitrag! Ich stelle auch zunehmende Aggressivität in den sozialen Netzwerken fest. Wer nicht unserer/meiner Meinung ist, ist ein Idiot … wie war das noch mit Respekt und der Nettikette? Viele kennen das leider nicht mehr. Mir macht es Freude, mein Wissen zu teilen und anderen vielleicht damit zu helfen. Weiter so, liebe Tina!

Antworten
Tina Gallinaro
4. April 2017 um 19:13

Hallo Klaus, genauso sehe ich das auch.
Wir brauchen noch mehr Menschen, die nicht immer nur an sich denken und ihr Wissen gerne weiter teilen, auch das Wissen von anderen.
Vielleicht findet ja irgendwann ein Umdenken statt, das wäre mehr als genial.
Das Netzwerken wäre so viel entspannter und würde auch wesentlich mehr Spaß machen.
Warten wir es einfach ab und solange machen wir einfach mit dem weiter, was wir am besten können;-)
LG Tina

Antworten
Eddy
5. April 2017 um 05:29

Ein Beitrag, der in meiner Lieblingssprache verfasst ist: TACHELES. Ich sehe die Entwicklung der Blogosphäre ähnlich kritisch. Beiträge wie dieser hier helfen, die Stimmung und die Einstellung der Blogger wieder zu verbessern. Danke also dafür!

Antworten
Tina Gallinaro
5. April 2017 um 05:42

Hallo Eddy, ich hoffe doch sehr, dass mein Beitrag ein Stück dazu beiträgt, dass ein Umdenken stattfinden wird.
Nur so können wir diejenigen, die nach uns kommen werden, davon überzeugen, dass es sich wirklich lohnt, in den sozialen Netzwerken vertreten zu sein.
Von daher hoffe ich sehr, dass ihn recht viele lesen werden ;-)
Liebe Grüße Tina

Antworten
Peter Ehrlich
5. April 2017 um 05:54

Gestern, liebe Tina habe ich ein Feedback in einem Blog abgegeben. Deine sprechen mir aus dem Herzen. Es ist aber so; Geld macht gierig und mehr Geld macht mehr gierig. Sobald irgendetwas profitabel wird, investieren Geldgeber. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, das sich Gerichte und Gesetzgeber einmischen und verbieten. Ich hoffe, viele Blogger bleiben sich treu und verkaufen sich nicht als Bloggersklaven.
Viele Grüße
Peter

Antworten
Tina Gallinaro
5. April 2017 um 06:04

Hallo Peter, vielen herzlichen Dank für deine wertvollen Gedanken.
Ich finde auch, dass Blogger in erster Linie sich selber treu bleiben sollten.
Wie sagt man so schön? Bei Geld hört die Freundschaft auf.
Das wird sich auch nie ändern.
Kooperationen mit Unternehmen finde ich vollkommen ok, allerdings sollten die Voraussetzung dafür auch stimmen.
Derzeit sind aber leider Leser, Kontakte und Freunde diejenigen, die den Konkurrenzkapmf mitbekommen.
Lange Zeit habe ich je gedacht, nur mir fällt es auf. Umso erstaunter bin ich, dass ich wohl nicht die Einzige bin, der es schon längst aufgefallen ist.
Es muss also ganz dringend ein Umdenken her..
LG Tina

Antworten
Ilse Maria Lechner
5. April 2017 um 06:21

Liebe Tina,
danke für diesen Blogartikel. Etwas in der Art war schon lange fällig. Ich ärgere mich die längste Zeit schon über diese Entwicklung. Leider fehlt mir die Inspiration, wie man dem wirklich entgegenwirken kann.
Allerdings lebe ich im Vertrauen, dass sich Kundenfreundlichkeit, Verständlichkeit und Kompetenz langfristig immer durchsetzt.
Meinen eigenen Blog pflege ich liebevoll und engagiert und bekomme auch gutes Feed-back von meinen LeserInnen. Dabei fällt mir aber auf, dass ich zunehmend Feed-back per E-Mail bekomme und immer weniger Kommentare.
Erschüttert hat mich der „Kundenneid“ der dir begegnet ist. Dafür bin ich ein zu kleines Licht ;-)

Andererseits gehen Blogs wie meiener in der Vielzahl der kommerzialisierten Blogs unter. Mir wurde das bewusst, als ein Experte kurz einen Blick in mein Backend warf, um mir bei einem Problem behilflich zu sein. Sein überraschter Satz: „Du schreibst ja wirklich ausführliche Artikel mit ganz viel Mehrwert!“, klingt mir noch heute in den Ohren.
Wir haben und nehmen uns nicht mehr die Zeit, die Blogbeiträge von den Leuten zu verfolgen, die wir „am Schirm“ haben.
Es wird Zeit, dass ein Umdenken stattfindet.
LG Ilse

Antworten
Tina Gallinaro
5. April 2017 um 06:28

Hallo Ilse,
recht lieben Dank für deine Gedanken dazu.
Vielleicht wäre eine Blogparade gar nicht mal so verkehrt, auf und wachzurütteln.
(Diesen Vorschlag machte eben Huberta Weigl über Twitter)
Dann könnten alle, die schon längst bemerkt haben, dass etwas verkehrt läuft, spezieller darauf eingehen.
LG Tina

Antworten
Coach
5. April 2017 um 07:15

Ein wichtiger Beitrag, der einige Blogger zum Nachdenken anregen darf. Sehr schön formuliert Tina!
Ich selbst wünsche jedem seinen Erfolg, denn niemand von uns bekommt etwas geschenkt. Auch wenn es so aussah, als kam der Erfolg über Nacht, stecken oftmals jahrelange Vorarbeit dahinter.

Nachdem ich selbst zahlreiche Blogs projektiert und monetarisiert habe, entschied ich mich dazu das erlangte Wissen mit anderen Bloggern / Onlinemarketern zu teilen und freue mich immer wieder über das dankbare Feedback. Besonders Dein Spruch: „Eine Kerze verliert ihr Licht nicht, wenn sie mit ihrer Flamme eine andere Kerze anzündet(!)“ gefällt mir, denn er bringt die Botschaft des Knowledge-Sharing sehr schön auf den Punkt.

Mein Statement: Ich wünsche jedem den größtmöglichen Erfolg, denn §1 – jeder macht seins! :)

Antworten
Tina Gallinaro
5. April 2017 um 11:05

Hallo Marc, genauso wie du sehe ich das auch: anderen weiterhelfen und zusehen, wie sie dadurch ebenfalls sichtbarer und erfolgreicher werden.
Ich finde ein schöneres Gefühl kann es in den sozialen Netzwerken kaum noch geben.
LG Tina

Antworten
Monika
5. April 2017 um 07:52

Liebe Tina!
Danke für deine Gedanken. Ich denke ganz selbstverständlich die Quelle des Wissens (soweit sie einem ersichtlich ist) zu nennen und auch immer wieder zu sagen, warum man das tut, regt mit der Zeit andere an und irgendwannwird es (wieder) Kultur. Deine Art von der Arbeit anderer zu berichten hat mich überhaupt erst dazu bewogen deine Beiträge tatsächlich zu lesen und mittlerweile verlasse ich mich darauf, dass von deiner Seite geteilte Beiträge nicht nur einen lesenswerten Inhalt haben, sondern auch die Urheberin oder den Urheber fair sichtbar machen. anke dafür ;-)). Das gebe ich natürlich auch gerne weiter und ….

Antworten
Tina Gallinaro
5. April 2017 um 11:02

Hallo Monika, ganz lieben Dank für dein Feedback.
Ich liebe dieses Knowlegde Sharing sehr, denn immerhin bin ich alles, aber bestimmt nicht allwissend ;-)
Andere Kontakte bieten ebenfalls sehr viel Mehrwert mit ihren Postings und hey, das kann man doch ganz unbesorgt weitergeben.
Liebe Grüße an Dich
Tina

Antworten
Christian
5. April 2017 um 11:02

Hallo Tina, zunächst einmal herzlichen Dank, dass auch Du solche kritischen Artikel über die Blogosphäre zum besten gibst. Endlich nicht mehr allein :-) !! ;-) Nur „für Geld zu bloggen“ erscheint auch mir gänzlich sinnlos wie sinn-frei. Nur mit diesem „Ziel“ zu schreiben, macht sicher nicht glücklich. Wir Schreiber kennen doch alle das innere Wohlsein und die Erleichterung (manchmal auch Eigen-Therapie), wenn wir uns wirklich mal „befreit“ und „ausgedrückt“ haben mit unserer Schreibfeder.

Es ist doch viel viel schöner, wenn man am „Ende seines Lebens“ (kommen wir alle mal hin) auf „Inhalts-reiche“ Blogartikel zurück-schauen kann statt auf nur-kommerzielle. Ich verstehe bis heute nicht, was reine Produkt-Blogger (hauptsächlich in Opferstellung/Lemminge für die Werbeindustrie) „dauerhaft“ glücklich machen kann – eben weil das alles mal vergeht. Es sind doch eben nur Produkte und nichts wirklich nachhaltiges. Mein kritischer, viel diskutierter Artikel hier dazu: http://www.freizeitcafe.info/sind-beautyblogger-nur-billige-pr-lemminge/

Wenn überdies Artikel mit Emotionen geschrieben werden – wie Deiner hier- werden diese auch sehr häufig kommentiert und diskutiert. Etikette wahren muss man natürlich dabei als Blogger/in – d.h. keine Namen nennen, nicht diffamieren und Co.)- und genau die hast Du hier gewahrt/keine Namen genannt usw. Alles richtig gemacht also. Eben weil das Bloggerherz dran hängt. Auch hast Du Dich sicherlich danach „befreit“ gefühlt, das mal loszuwerden hier… was ebenfalls ein positiver Effekt des bloggens ist: Man erleichtert sich & hilft dabei sogar anderen-> weil sie sich in Dir wiederfinden; gar spiegeln.

Unverständlich ist auch für mich die Reaktion dieses „HB-Männchens“ :-) .

Fazit von mir: Jede/r Schreiberling ist selbst für seinen Blog und vor allem die (am besten sinnvollen) Inhalte verantwortlich. Man muss sich nichts aufdiktieren lassen, was man zu tun und zu lassen hat, wenn man etwas liebt (bei Dir ist es ja auch das „Social Media leben“ und das schreiben) .

Und was andere/Kunden bzw. Dritte über einen denken „könnten“ (der Herr denkt viel zu weit und das nur negativ!), kann man eh (wie im realen Leben auch) nicht(!) wirklich beeinflussen. So ein grobes Getue wie vom besagten Herrn wirkt sich eher für IHN kontraproduktiv aus, denn:

So wie man zu anderen Menschen ist, kommt irgendwann ganz von alleine auf einen selbst zurück (schlechtes Karma :-) ).

Ich musste mir in 7 Jahren bloggen auch schon von Lobgesang bis Shitstorm so ziemlich alles gefallen lassen- aber wenn man am Ende zu sich selbst und seinen Worten zur jeweiligen Zeit in seinem Blog steht und das real vertreten kann- dann kann man gut und gerne weiter in den Spiegel schauen. Die anderen nicht. In der Blogger-Welt muss sich neben Neid und Mißgunst im negativen mal so einiges (positives!) tun- sonst geht nämlich auch die Schreiberwelt irgendwann den Bach runter.

Treffend finde ich: „Wenn alle Stricke reißen, bist Du zu dick für die Schaukel.“
-> Hier kann man ansetzen: Erstmal an die eigene Nase fassen und bei sich selbst ausmisten, bevor man andere virtuell beleidigt, angreift oder niedermacht.

Ganz viele liebe Grüße von meiner Seite aus hier- Du machst alles richtig! PS: Schreib doch mal wieder im Bloggerherz; ist wieder eröffnet nach dem bösen Hackerangriff auf uns. Deine Fans warten! Christian <3

Antworten
Tina Gallinaro
5. April 2017 um 11:12

Hi Christian, wow, dankeschön für den sehr ausführlichen Kommentar!
Ich sehe das genauso, man muss sich am Ende des Tages noch in den Spiegel blicken und zu sich selber sagen können: „Ja, das bin ich und niemand anderes. “
Keine Beeinflussung oder Verbiegung, nur weil andere einen vielleicht gerne anders hätten.
Fakt ist, das es jeder für sich im Einklang bringen muss und wenn die Stimmen immer lauter werden, das man gerne den persönlichen Effekt bei Blogbeiträgen wieder haben möchte, passiert garantiert ein Umdenken.

Toll, das es mit Bloggerherz nach dem Angriff wieder rund läuft, ich werde definitiv bald wieder vorbeikommen :-)
LG Tina

Antworten
Steffen
5. April 2017 um 12:08

Hallo Tina,
WILLKOMMEN IN DER REALITÄT…

???“Neid, Eifersucht und Raffgier verseuchen die sozialen Netzwerke“??, die sind verseucht. Für mich das beste Beispiel sind einige XING-Gruppen. Da macht es keinen Spass mehr, irgendwelche DIY-Anleitungen oder Diskussionen zu führen, weil man gleich runter gemacht wird, weil man von Irgendjemanden das „Geschäft“ unterlaufen will.

Beste Grüße
Steffen

Antworten
Tina Gallinaro
5. April 2017 um 12:13

Hallo Steffen.
wirklich schade, diese Selbstbeweihräucherung mancher „Experten“ ist kaum noch zum aushalten. Jeder ist für sich die Nummer eins und duldet keine Nebenbuhler!
Es kann in dem Falle nur noch besser werden.
Wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt..

LG Tina

Antworten
Stefanie Glaschke
5. April 2017 um 12:14

Liebe Tina,
dein Artikel spricht mir und wie oben zu sehen ist, auch vielen anderen aus der Seele. Doch ich bin überzeugt, dass es keinen Ausweg aus dem Dilemma ist. Als Lösung sehe ich nur, wieder auf eigene, kleine Kreise zu setzen. Wir unterliegen der Schwarmintelligenz, werden durch das Netz mehr gejagt als geführt und das ist schädigende Fremdbestimmung. Diese Fremdbestimmung, diese Dauermanipulation wirkt doch deppressogen im Unbewussten. Und eine deprimierte (auch unbeusst) Seele will sich wehren, kämpft um Wachstum und Erholung. Schon bist du beim Radfahrerprinzip der 80er Jahre: Nach oben buckeln, nach unten treten. Wie die reale Welt auch ist das Internet längst aufgeteilt zwischen einigen wenigen ganz Großen und einer Mehrheit Kleiner, die irgendwie um das Überleben kämpfen. Wo Menschen subtil aber autoritär geführt werden, entsteht eben dieser unselige Kampf des einen gegen den anderen. Damit will ich nichts entschuldigen, aber wenn wir die Menschen und ihre Geschichte betrachten, können wir die Wiederholungen besser ertragen. Das Internet hat uns keinesfalls eine Entwicklung gebracht, nur eine neue Technik, die wie jedes Werkzeug als Waffe genutzt werden kann. Weit weg vom Urmenschen mit Keule sind wir noch nicht und wenn es ums Geld geht, heißt es auch gern wieder „Ugga – Ugga“ mit einem Schlagen vor den muskulösen Oberkörper. Wirkliche Entwicklung zu mehr Menschlichkeit und Sozialverhalten liegt meiner Meinung nach in der Kultur und den Chancen zur (menschlichen) Bildung. Damit meine ich nciht die Schule als Vorbereitung auf ein Dasein als Geldmaschine, die manche auch Arbeitnehmer nennen. Und gerade die Kultur ist im Internet kritisch zu betrachten, denn der Kommerz steht vorn. Es ist kein Gewinn, wenn jeder alles machen darf, weil er nur einen Kaffee in der Nähe eines Hotspots trinken muss. Das menschliche Niveau sinkt, in der Gesellschaft sowohl innerhal als auch außerhalb des Internets. Robert Bly schrieb seinerzeit ein gutes Buch: „Die kindliche Gesellschaft“. Darin beschreibt er, dass ein Werteverlust dadurch entsteht, dass die vermeintlich Erwachsenen Werte nicht hüten und tradieren. So ist es nun. Die sozialen Netzwerke sind mitunter so fies, dass ich einige gar nicht mehr besuche. Jeder nimmt sich jedes Recht heraus, alles zu bewerten. Und dabei geht es selten um sachliche Ausführungen sondern nur um „gefällt mir“ und „gefällt mir nicht“. Das stumpft ab und hat eine künstlich erzeugte Egozentrik zur Folge. Die, die vor dem www geboren sind, haben sich sicher noch hin und wieder gehört: „Hier geht es nicht allein darum, was dir gefällt.“ Das wäre heute ein verbotener Satz. „Worum bitte, sollte es denn gehen, wenn nicht um meine Meinung“, fragte mich in der letzten Woche ein junger Mann, dem ich beim Schreiben von Bewerbungen half. Das macht nebenbei auch die Demokratie kaputt, denn Meinungfreiheit heißt nicht Geschmacksfreiheit mit „diktatorischen Absichten“. Welche menschliche Seele hält aus, an jeder Ecke bewertet, abgewertet, angegriffen und verhetzt zu werden. Wie die gehetzten Tiere rennen Teenies durch die Netzwerke, um Likes zu sammeln und ängstlich zu erleben, dass Sie abgelehnt werden. Daumen runter – weg mit diesem Menschen aus der Freundesliste. (Ein Drama für alle die, die nichts anderes mehr haben). Die Regel müsste heißen: Entweder ich bringe Quellen und Argumente für meine Kritik oder ich halte die Klappe. Es darf Und das ist nicht Zensur sondern Anstand (ich meine damit den Wert, nicht die Straßenlaterne, an die ich mein Fahrrad anstellen kann) und eine gesunde Selbsteinschätzung (was mehr sein darf als mir jedem Morgen ein „Daumen hoch“ im Spiegel zu gönnen). Auch Kritik muss sich gefallen lassen, kritisiert zu werden. Kritik ist eine Kunst in der Kommunikation. Im Internet ist sie nur machtvolles Blöken, gegen das sich niemand wehren kann. Mein Sohn (13) erzählte mir kürzlich seine Theorie: Wir haben dem Mob viel zu lange alles durchgehen lassen, weil wir uns nichts vorwerfen lassen wollten. Jetzt herrscht der unsoziale Mob allein und niemand wird ihn stoppen.“ Erschrecken für mich, dass er mit seinem zarten Alter seine Zukunft schon so klar sieht. Niemand muss mehr Kompetenzen haben, eine Flat reicht. Außerdem muss niemand nachweisen, dass er überhaupt etwas von dem versteht, was er kritisiert. Das beste Beispiel sind immer die positiv esohysterischen Gruppen, in denen sich die Mitglieder verbal mit Sch… bewerfen. Erst, wenn Kritik wieder „Konstruktive Hilfe statt Gemecker“, Posts wieder „Meldungen statt Bildchen“ und Kontakte wieder „Menschen statt Konsumenten“ sind, wird sich das ändern – also nie. Das Internet ist eine riesige Arena für die geworden, die stark genug sind, sich mit faulen Eiern bewerfen zu lassen. Es gab mal eine Zeit, da machte man das einfach nicht. Heute werden Aussehen, Texte, Meinungen und alle Aspekte als Anlass zur Kritik genommen. Dabei werden MENSCHEN bewertet. Unsere Gesellschaft sollte wissen, dass Menschen nicht bewertbar sind sondern maximal ihre Ergebnisse oder Verhaltensweise sachlich kritisiert werden können. Ich sag es auch gleich ganz deutlich an dieser Stelle: „Gefällt mir“ für diesen Kommentar ist für mich völlig irrelevant. Das interessiert mich nämlich gar nicht, was Fremde so interessiert. Aber vielleicht werden wir Kontakte, Bekannte, Freunde, wenn wir in eine Kommunikation eintreten. Also, ruhig den Daumen in der Hosentasche lassen, der ist ohnehin meist nur eine moderne Abwandlung der früheren Faust. Wir alle sollten dieses oberflächliche Symbol boykottieren! (#Daumenstreik? Was haltet Ihr davon?)

Antworten
Beatrix Andree
5. April 2017 um 12:28

Liebe Tina,
da hast du ja den Nagel auf dem Kopf getroffen. Mir fallen gewissen Dinge auch auf. Erstens, dass manche Blogger sich tatsächlich in meinen Newsletter eintragen um mein Freebie zu ergattern, da sie sich in Minutenschnelle wieder austragen. Das finde ich recht seltsam, nehme es aber als Kompliment. Anscheinend ist mein Freebie doch für einige sehr attraktiv. Zweitens fallen mir manche Werbemethoden unangenehm auf, z.B. wenn damit geworben wird Millionär in xx Tagen zu werden etc. Das geht so vorbei am wirklichen Leben, das ich nur noch staunen kann und mir diese Leute auch leid tun. Sie tun mir leid, weil sie keine inbändige Leidenschaft spüren für ihre Sache, weil sie kein Vertrauen haben, dass sich das, woran sie glauben und wofür sie doch so viel tun auch durchsetzt.
Ich freue mich riesig, dass du dieses Thema angepackt hast. So fühle ich mich nicht alleine in meiner Wahrnehmung, im Gegenteil, es haben schon viele hier kommentiert, denen die gleichen Dinge auffallen.
Vielen herzlichen Dank für deine Arbeit, die ich nur bewundern kann.
Und ich teile deine Beiträge sehr, sehr gerne,
Beatrix
P.S. Ich hoffe, du kannst meinen Beitrag lesen, bin mit Safari unterwegs

Antworten
Tina Gallinaro
5. April 2017 um 13:03

Hallo Beatrix, wie du siehst ist dein Kommentar sauber angekommen (dank Firefox) :-) Dankeschön dafür !
Na, ich weiß nicht so recht, ob man das wirklich als Kompliment ansehen soll, wenn man sich einfach dein Werk runterlädt, dann wieder abmeldet und dir noch nicht mal ein Dankeschön füpr die wertvolle Arbeit hinterlässt…
Es war mir wirklich wichtig dieses Thema mal aufzugreifen, denn es ist ja leider nicht alles Gold was glänzt.
Und wie du siehst, haben das auch schon mehrere Leute bemerkt, das hier was im Busch ist :-)
LG Tina

Antworten

[…] schreibt über die Raffgier und den Neid in den sozialen Medien. Recht hat sie. Der Artikel kann hier nachgelesen werden. Und mir kam beim Lesen Ihres Artikels eine Idee. Ich denke, gerade Schreiber […]

Antworten
Birgit Schultz
6. April 2017 um 18:41

Liebe Tina,
nach den vielen, zum Teil sehr langen Kommentaren, mache ich es einfach kurz:
Ich bin ganz Deiner Meinung!
Ich freue mich jedes Mal über Deine Social Web News Sammlung, die genau das Gegenteil von dem ist, was Du gerade beschreibst.
Der einzige Trost gegenüber den ganzen „Stoffeln, Neidern, Hatern“ – sie schaden sich vor allem selbst!
Bitte mach weiter so, ich werde mich jedenfalls nicht davon abschrecken lassen, weiter fleißig Inhalte zu teilen und zu verlinken.
Zauberhafte Grüße
Birgit

Antworten
Tina Gallinaro
7. April 2017 um 06:06

Hallo Birgit, ganz lieben Dank für dein Feedback.
Gestern erst habe ich „so einen Fall“ in einer FB Gruppe mitbekommen, wo jemand ziemlich beleidigend und vollkommen grundlos eine ganze Gruppe angegriffen und dann feige die Kommentarfunktion abgestellt hat. Die „Anschuldigungen“ waren ziemlich an den Haaren herbei gezogen, da war jemand ziemlich gefrustet, scheinbar über den Erfolg der anderen.
Dann aber so beleidigend zu reagieren, war (und ist es immer noch) für viele ein absolutes Nogo!
Da fragt man sich echt, was läuft in dieser Welt verkehrt..

Antworten
Stefan
10. April 2017 um 07:40

Hallo Tina
Danke für den tollen Beitrag. Da hast du wohl in ein Wespennest geschlagen, bei der Anzahl an Kommentaren.
Mir ist dieses Verhalten auch schon oft negativ aufgefallen. Ich bin zwar noch nicht lange in der Blogosphäre, aber ich finde es mies und echt schade wie da manche agieren… Meine Frau und ich sind da eher der Einstellung sich gegenseitig unterstützen, fordern und fördern, richtige Freundschaften aufbauen. Da hilft dann jeder einmal gerne wenn man auch selbst so oft wie möglich weiterhilft, oder eben andere Freunde weitervermittelt die sich da besser auskennen. Ich habe meinen Blog zwar schon gestartet, momentan herrscht aber Blogpause weil ich es besser machen will. Sobald ich mir sicher bin genug Erfahrung gesammelt zu haben geht es dann endlich wieder richtig los! Ich bin einfach zu blauäugig an die Sache rangegangen.
Ich hoffe die „Experten“ fangen an umzudenken und wieder ihren Lesern helfen, ansonsten wird es passieren dass ihre Leser nach und nach zu anderen Bloggern abspringen, die noch Wert legen auf ihre Leser.
Liebe Grüße
Stefan

Antworten
Tina Gallinaro
10. April 2017 um 07:54

Hallo Stefan, vielen Dank für dein wertvolles Feedback. Genau das ist es, Leser gehen zu denen die Antworten auf ihre Fragen liefern.
Wenn ein Blog zwar eine reisserische Überschrift hat, der Inhalt aber in keinster Weise auch nur annähernd auf das Thema eingeht, fühlen sich Leser auf dem Arm genommen.
Dann sind sie weg, denn andere Blogger haben ebenfalls tolle Beiträge. Ob sie jemals wieder kommen, sehr fraglich.
Einfach das Augenmerk auf seine Leser legen, so schwer ist das nicht und es macht zudem ordentlich Spaß!
LG Tina

Antworten
Tanja L.
10. April 2017 um 10:34

Da ich nicht gewerblich blogge, habe ich auch keine negativen Erfahrungen gemacht bisher. Und in meinem letzten Beitrag mit dem Rezept zu den Bärlauch-Vollkorn-Schnecken sogar die Quelle meiner Rezeptidee samt Link zum Original angegeben. Finde einfach, so etwas gehört sich! Schließlich hat sich eine andere Bloggerin extrem viel Mühe gemacht mit ihrem Beitrag. Und jetzt profitieren wir beide davon. Dein Beispiel mit dem Facebookkollegen ist aber schon abgefahren, sowas habe ich auch noch nie gehört. Bisher hatte ich meist den Eindruck, dass sich die meisten Bloggerinnen doch sehr unterstützen, gemeinsam auf Events gehen und einander verlinken…

Antworten
Tina Gallinaro
10. April 2017 um 17:44

Hallo Tanja,
dankeschön für dein Feedback.
Je unterschiedlicher die Branche, (in dem Falle bist du ja nicht gewerblich unterwegs) umso deutlicher ist der Konkurrenzkampf zu spüren.
Ich weiß gar nicht, wo es eigentlich am schlimmsten ist.
Man liest in vielen Blogs von Neid und Missgunst, das ist sehr schade.
Aber wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Von daher hoffe ich inständig, das (wieder) ein Umdenken stattfindet.
LG Tina

Antworten
Thomas
10. April 2017 um 18:48

Hallo Tina,

vielen lieben Dank für Deinen wunderbaren Artikel.

Ich selber blogge ja noch aus Spaß an der Freude, ohne kommerziellen Hintergedanken. Ok, ein paar Amazon-Euros gönne ich mir, das reicht aber nur für ein paar Abendessen auf der nächsten Reise.

Lieber gebe ich unsere Erfahrungen weiter, schildere persönlichen Eindrücke von unseren Reisen. Dazu geben wir noch viele Tipps für schönere Urlaubsbilder. Und gerade der letzte Punkt hat schon so manchen „Profi“-Fotografen aus der Reserve gelockt. Da wurde uns vorgeworfen, Wissen kostenlos zu verteilen, ohne Workshop oder gewinnbringendes eBook. Daher musste ich bei der von Dir erzählten Geschichte gerade richtig grinsen – das kommt mir so bekannt vor. Allerdings hatte ich noch nicht das Vergnügen, so eine Eskalation am Telefon zu erleben.

Ich antworte dann immer, dass ich es gar nicht umsonst machen. Ich geben die Tipps kostenlos weiter, geschrieben mit Spaß an der Freude. Und meine Bezahlung ist dann das Feedback der Leser, welches durchaus noch kommt. Allerdings ist es tendentiell weniger geworden, auch das kann ich beobachten.

In letzter Zeit sehe ich immer mehr dieser Like4Like oder Follow4Follow Aktionen in den Socialen Netzwerken. Also das Bestreben, die eigenen Zahlen künstlich in Kooperations-Relevante Bereiche zu bekommen. Verkauft wird das oft mit „Lass und Netzwerken“. Da bekomme ich Pickel. Die Zeit sollten die Damen und Herren lieber in Kommentare stecken, ins Teilen von anderen Beiträgen, in gemeinsame und konstruktive Aktionen. Das wäre Netzwerken, das auch langfristig was bringt.

LG Thomas

Antworten
Horst Schulte
11. April 2017 um 09:42

Ich fühle mich inhaltlich von diesem Artikel zwar nur ganz am Rande angesprochen. Aber der Hinweis auf den Chrome-Bug verführt mich, einen Kommentar zu hinterlassen. Ich bin nämlich auf verschiedenen Blogs auf das von dir beschriebene Problem gestoßen. Allerdings sind WordPress-Cracks der Meinung, dass der Fehler auf das Plugin „Antispam Bee“ zurückzuführen ist. Perun hat darüber berichtet. Es gab zwar ein Upgrade aber dieses hat das Problem noch nicht gelöst.

Zum Thema: Das mit den nicht akzeptierten Pings kenne ich leider persönlich auch. Aber was solls? Als kleiner Privatblogger, der alle diesbezüglichen Angebote, was gegen Bezahlung zu bloggen, abgelehnt hat, sind die Probleme, die du hier beschrieben hast, grundsätzlich eher fremd. Was mich eher betrübt, ist die Tatsache, dass es zwar sehr viele Blogs gibt, sie aber nicht mehr so viel gelesen werden, wie es früher ™ war. Ich weiß, es liegt am Content…

Antworten
Tina Gallinaro
11. April 2017 um 10:21

Hallo Horst, vielen dank für deinen zweifachen Versuch, hier einen Kommentar zu hinterlassen.:-) Beim ersten Mal wurde ja nur dein Wohnort angegeben und ich habe schon überlegt, wie ich dir eine Nachricht diesbezüglich zukommen lassen könnte.
Gut, dass du noch einmal wieder gekommen bist, dankeschön.

Das Problem mit diesem Bug hängt aus meiner Sicht nicht mit Antispam Bee zusammen, da ich schon festgestellt habe, da selbst bei den Blogspot Blogs dieses Problem auftaucht.
In dem Falle kann es nur noch mit Chrome zusammenhängen, denn mit allen anderen Browsern klappt es ja.
Wir werden es hoffentlich bald erfahren..

Bei den Privatbloggern ist dieser enge Zusammenhalt stärker als bei den Expertenblogs.
Grundlos neidisch zu werden ist doch in erster Linie eine innere Einstellung, die man selbst überdenken sollte.

Diese Einstellung spiegelt sich auch in Beiträgen wieder. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass der Content darunter leidet.
Hier wird nicht auf die Fragen oder Bedürfnisse der Leser eingegangen, sondern nur noch überlegt, wie man suchmaschinen-technisch am besten ranken könnte.
Solche Beiträge lese ich mittlerweile auch nicht mehr und ich denke, vielen Lesern geht es ähnlich..
LG Tina

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[…] Gallinaro hat kürzlich einen Artikel über Neid und Missgunst im Netz geschrieben, der mich ehrlich gesagt ziemlich schockiert […]

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Linkliebe № 4 - LexasLeben
29. April 2017 um 07:40

[…] Neid, Eifersucht und Raffgier verseuchen die sozialen Netzwerke […]

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