Ohne Twitter wäre alles doof! #Twitterundich

Trotz oder gerade wegen den nur 140 Zeichen kann man bei Twitter so viel sagen und sich wunderbar austauschen. Mein Beitrag zur Blogparade #Twitterundich

„Wer mich bei Twitter beobachtet, kann von meinen Aktionen und Interaktionen sehr viel lernen!“, sagte letztens eine Kundin während eines Twitter-Coaching zu mir. Dazu hat sie mir einige Fragen zu Twitter gestellt und ob ich vielleicht bereit wäre, das Geheimnis meines persönlichen Twitter-Erfolges zu verraten. Ja, ich will!

Da Michaela Vogl von Brandwatch zur Blogparade aufrief, kann ich nun gezielt meine ganz persönliche Twitter-Geschichte erzählen!

Twitter ist für den täglichen Marketing-Mix unentbehrlich!

Twitter ist für mich definitiv die erste Anlaufstelle, wenn ich gezielt nach Informationen suche. Sei es, dass mein Telefonanbieter eine Störung hat oder ich möchte mal schnell erfahren, wie das gestrige Fußballspiel ausgefallen ist, es gibt wohl nichts, was man bei Twitter nicht in Erfahrung bringen kann. Das mit dem Fußballspiel war jetzt ein wenig geflunkert denn ich interessiere mich nicht so besonders für Fußball, außer wenn die WM ansteht. :-)

Durch Twitter bin ich immer auf dem Laufenden, was gerade in der Welt passiert und und genieße es sehr, mich auch mal durch witzige Statusmeldungen von meinem Social-Media-Alltag ablenken zu lassen. Natürlich schicke ich auch meine eigene Werbung über Twitter raus, immerhin wird mein Unternehmen nicht von alleine bekannt.

Trotz oder gerade wegen den nur 140 Zeichen kann man so viel sagen und sich wunderbar austauschen. Mit sehr vielen Followern habe ich sogar einen recht aktiven Austausch durch die Nachrichten. An dieser Stelle bedanke ich mich von Herzen bei Susanne Speer von Speer Kommunikation, die mir Bescheid gibt, falls sie in meinen Social Web News mal einen kleinen Rechtschreibfehler entdeckt. Dankeschön Susanne.

Aller Anfang ist schwer

Es war damals nicht die Liebe auf den ersten Blick, anfangs habe ich Twitter überhaupt nicht verstanden und meinen ersten zaghaften Tweet schickte ich am 03.10.2009 auf die Reise.

Warum ich mich daran erinnern kann, obwohl es über 6 Jahre her ist? Na,das ist ganz einfach: FirstTweet verrät es. Ich kann heute definitiv nicht mehr sagen, wer es war, der mich auf die Idee brachte, mich bei Twitter anzumelden.

Nach 8 Jahren Twitter, knapp 36.000 Tweets später und mit über 10.970 Followern an Bord kann ich nur jedem Unternehmen raten, Twitter für den täglichen Marketing-Mix zu integrieren denn meine Erfahrungen zeigen immer wieder:

[Tweet „Die meisten Zugriffe und Interaktionen finden über Twitter statt.“]

So wie in jedem anderen sozialen Netzwerk braucht man Zeit, um sich bei Twitter ein stabiles Netzwerk aufzubauen. Und so wie in jedem anderen sozialen Netzwerk auch tauchen bei Twitter oftmals Postings auf, deren Inhalte man nicht immer für bare Münze nehmen sollte.
Meine erste Grundregel gilt von daher: Erst einmal abwarten, ob an diesen Geschichten wirklich etwas Wahres dran sein kann. Aus diesem Grunde habe ich mir schon recht lange abgewöhnt, Beiträge von Tageszeitungen zu teilen.

Zudem ist es mehr als ratsam, die Regel: Erst denken, dann posten! zu beachten. Wer keinen digitalen Selbstmord begehen möchte, sollte immer vor Augen halten:

Twittertipp 1

Gerade bei Twitter verbreiten sich Meldungen aller Art wie ein Lauffeuer – ein wackliger Dominostein kann eine unkontrollierbare Kettenreaktion auslösen! Mit unüberlegten Handlungen und Postings wäre innerhalb von Sekunden die eigene Reputation zerstört!

Regelmäßig präsent sein

Um gesehen und auch wahrgenommen zu werden, ist die regelmäßige Anwesenheit ein absolutes Muss! Demnach macht ein Twitter-Auftritt keinen Sinn, wenn man sporadisch und nur alle paar Tage mal einen Tweet raus schickt. Wie soll man da gesehen werden? Kein Follower wartet nur auf den Moment, wo ein bestimmter User ein einzelnes Posting veröffentlicht!

Natürlich gibt es auch Tage, wo man mich in keinem sozialen Netzwerk findet. Dies ist meist am Wochenende der Fall, weil ich mich dann ganz meiner Familie widme. Momentan habe ich mich sogar für die KDH-Diät entschieden: Statt F riss D ie H älfte gilt derzeit K onsumiere D ie H älfte.

Mal eine Zeitlang nur die Hälfte an Wissen und Informationen aus dem Web zu konsumieren und ganz bewusst nur auf einem Kanal unterwegs zu sein bringt den Vorteil, dass man sich besser auf seine eigenen Inhalte konzentrieren kann.

Einige meiner Tweets werden automatisch auf die Reise geschickt und so achte ich auch peinlich genau darauf, es mit der Automatisierung nicht zu übertreiben, denn ich möchte zeitnah auf Reaktionen und Kommentare reagieren.

Hier möchte ich gerne auf den lesenswerten Beitrag von Christian Müller verweisen, wann es wirklich sinnvoll ist, zu automatisieren: ⇒ Sinnvolle Automatisierung für Social Media: Praxistipps und Tools.

Wie kann man mit anderen Followern interagieren?

Die Interaktion mit anderen Usern ist das A und O, demnach könnte man beispielsweise mit Umfragen seine Follower zum Mitmachen animieren. Der Vorteil daran ist, dass man ein Päckchen schlauer wird, wenn es um bestimmte Fragen geht und alleine nicht auf die Antwort kommt. So habe ich letztens von meinen Followern wissen wollen, wie lange ich sie bei Twitter erreichen kann.

Tipp: Starte eine Umfrage am besten früh morgens, dann erreichst du den größten Teil deiner Follower!

Egal, ob man einen neuen Follower begrüßt oder ob ein reger Austausch in den Nachrichten stattfindet, ob man eine Antwort zum #Followerpower liefern kann oder diese Frage an seine Follower weitergibt.

Twittertipp 4

Interesse zeigen und hilfsbereit sein, auch mal danach schauen, was andere Follower interessiert, damit erreicht man so viel mehr, als wenn man immer nur an sich selber denkt.

Nicht sofort zurück folgen

Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, nicht jedem neuen Follower sofort zurück zu folgen. Meine Erfahrungen zeigen, dass wenn neue Follower nach zwei Wochen immer noch treu dabei sind, diese auch wirklich an meinen Inhalten interessiert sind. Zudem möchte ich aktive Follower haben und verzichte dabei auch sehr gerne auf Dauer-Retweeter, die keine eigene Meinung haben oder auch mal eigene Inhalte posten.

Twittertipp 3

Diese Taktik habe ich mir angewöhnt, nachdem viele User das Spiel: Bäumchen-wechsel-dich! gespielt haben. Kaum folgt man ihnen zurück, entfolgen sie einem wieder. Ehrlich gesagt fehlt mir zu solchen Spielen die Zeit fehlt und auch das Interesse dazu. Klingt hart, ist es aber nicht.

Mein treuer Begleiter, die Crowdfire App meldet mir täglich, wen ich neu an Bord habe und wer mich (mal wieder) verlassen hat. Wer das Tool noch nicht kennt, bitte hier entlang: ⇒ Der Tool-Tipp für Twitter: Followerverwaltung mit Crowdfire

Eigenwerbung immer wieder neu verpacken!

Wenn Eigenwerbungen nett und vor allem stilvoll verpackt werden, sind das unwiderstehliche Anziehungsmagnete. Darüber hinaus sollte man unbedingt darauf achten, hin und wieder mal andere Texte zu verwenden.
Nichts ist schlimmer als ein Posting, dass schon fast zu Tode gekaut wurde. Der gefühlte 275. Beitrag darüber, wie man einen Twitter Account oder eine Facebook Fanseite erstellt, ruft bei vielen Followern nur noch ein gelangweiltes Gähnen hervor.

So erzeugt man bei seinen Followern nur eine Reaktion: „Ach herjeh, der schon wieder….!“ Die Folge: Man wird stumm geschaltet oder auch entfolgt, schlimmstenfalls sogar noch blockiert.

Auch ist es wichtig, nicht auf allen Kanälen exakt die gleichen Postings zu veröffentlichen! Mir fallen in letzter Zeit immer wieder User auf, die bei Twitter posten:
Ihr findet mich auch bei Facebook. Über neue Fans würde ich mich sehr freuen.
Bei Facebook wird dann gepostet:
Ihr findet mich auch bei Twitter. Über neue Follower würde ich mich sehr freuen.
Ähnliche Postings findet man dann auch auf Google+ und LinkedIn. Boah ey, geht´s noch? SO wird das garantiert nichts!

Wer für jedes soziale Netzwerk andere Inhalte bietet, erzeugt bei Followern, Fans und Kontakten den Wunsch, auch dort Kontakt aufnehmen zu wollen! Kommt man hingegen überall mit den gleichen ausgelutschten Sachen daher, wirkt das eher armselig und vor allem sehr ideenlos!

Twittertipp 2

Kann man über Twitter Aufträge bekommen?

Hier kann ich eine ganz klare Antwort geben und die lautet: Natürlich! Ich persönlich kann Twitter neben Google+ als einer der Hauptanziehungspunkte für meine Aufträge benennen. Woher ich das weiß? Ganz einfach: Auf meine Frage, wo man mich denn gefunden hat, bekomme ich immer als Antwort, dass ich im Twitter-Stream aufgefallen bin oder weil man wertvolle Inhalte bei Google+ entdeckt hat.

Deswegen ist es wichtig, nicht nur Beiträge von anderen zu teilen, sondern auch zu wissen, was man denn so alles teilt. Denn es gibt leider, dass muss ich an dieser Stelle mal unbedingt los werden, viele „Experten“, die teilen wie wild alle Beiträge über die Themen Content und Content-Marketing, dabei haben sie von dieser Materie überhaupt keine Ahnung. Im Zweifelsfall schaffen sie es gerade mal, auf ihrem Blog die Worte richtig zu schreiben.

Man sollte die Themen auch leben, anwenden und umsetzen, sonst fällt man irgendwann sehr negativ auf. Spätestens dann, wenn sich potentielle Kunden melden.

Twittertipp 5

Wie man in diesem Beitrag erkennen kann, gehört Twitter zu meinem Netzwerk Nummer 1 und ich fühle mich dort wie ein Fisch im Wasser!

Ob ich mir ein Leben ohne Twitter vorstellen könnte? Da Bilder mehr als Worte sagen, drücke ich das mal so aus: ;-)

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Wie kommen meine Leser mit Twitter zurecht? Ist Twitter für Euch ein Buch mit sieben Siegeln oder twittert Ihr bereits aktiv? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

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9 Kommentare

Normann Sötje · 21. April 2016 um 13:17

Hallo Tina.
Ein klasse Artikel mit einigen Anregungen für mich. Ich twittere auch gerne, aber durchaus mit Pausen. Gerade bei Sendungen nutze ich Twitter gerne als Scoundscreen.
Jetzt weiß ich an welchen Stellschrauben ich bei mir drehen muss für mehr Erfolg.
Danke für den interessanten Artikel.

    Tina Gallinaro · 21. April 2016 um 16:43

    Hallo Normann, vielen Dank für dein Feedback. Dann wünsche ich Dir viel Erfolg mit den Stellschrauben. :-) ich bin sicher, dass dir garantiert eine Menge Ideen dazu einfallen werden.
    LG Tina

Ursula Plaickner · 21. April 2016 um 18:13

Hallo Tina, ich schau auch immer wieder mal bei Dir rein, weil ich eben auf Artikel wie diese aufmerksam werde. Also kann ich feedbacken, dass das genauso ist, wie Du das oben geschrieben hast. Ich komme nicht an Dir vorbei, obwohl ich Dich nicht aktiv suche. Genauso ist es gut. Die Frequenz unserer Begegnungen ist für mich ideal und es ist jedes Mal erfrischend.Es entsteht nie der Eindruck – schon wieder die …, was bei vielen anderen Netzbekannten so ist. Abschließend möchte ich Dir noch zu Deiner stetigen Weiterentwicklung im Netz gratulieren, es ist schön für mich, das mitzubeobachten. Da es früher ja nur wenige gab, die sich intensiv beschäftigten, kreuzten sich schon damals sehr oft unsere Wege. Damals war alles noch aufregend und man blickte nicht so ganz genau durch – probierte und analysierte. Wer hätte das damals gedacht, dass sich das alles so entwickeln wird, und ich heute hier auf einen tollen Blogartikel von Dir so einen Kommentar schreibe :)

    Tina Gallinaro · 21. April 2016 um 18:31

    Hallo Ursula, wow, dankeschön für deinen tollen Kommentar. Das Kompliment geht runter wie Öl! Ich weiß ja, dass Du eigentlich so lange Blogbeiträge nicht so magst und deswegen freue ich mich doppelt, das Du meinen Beitrag gelesen und – Dein Feedback dazu hinterlassen hast.
    LG Tina

Sascha Tams · 21. April 2016 um 23:32

„Der gefühlte 275. Beitrag darüber, wie man einen Twitter Account oder eine Facebook Fanseite erstellt, ruft bei vielen Followern nur noch ein gelangweiltes Gähnen hervor.“

Oh Gott. Danke! Zu 100% korrekt! Und in jedem dieser Beiträge wird die derzeit beste „SEO Optimierungs-Sau durchs Dorf getrieben“ und versucht anzuwenden :-D

Das man über Twitter Aufträge generiert kann ich ebenso bestätigen :)

    Tina Gallinaro · 22. April 2016 um 07:22

    Hallo Sascha, stimmt diese SEO-Optimierungs-Geschichte habe ich total vergessen ;-) Nun, dazu fällt mir bestimmt auch noch was ein, es stehen ja noch einige Beiträge auf Entwurf, das bekomme ich garantiert noch irgendwo unter..
    LG Tina

Susanne Speer · 22. April 2016 um 06:21

Hallo Tina, ich freue mich sehr über dein Lob. Ohne deine gut zusammengestellten Social Web News am Freitag wären wir wahrscheinlich nicht so nett in Kontakt gekommen ;-). Regelmäßig finde ich darin eine neue „Quelle“ oder ein schönes Thema, das mich inspiriert. Danke dafür!
Mit Twitterati, die nur retweeten ohne eigenen Standpunkt geht es mir ähnlich wie dir. Mit ihnen wird kaum ein Austausch stattfinden, was ich schade finde.
Mir gefallen gerade die Gespräche auf sozialen Netzwerken und ich mag die Herausforderung, sie auf Twitter in 140 Zeichen zu führen.
Was du in deinem Artikel „vergessen“ hast zu erwähnen: Wie wichtig es ist, mit Spaß (nicht nur auf Twitter) zu kommunizieren. Dir merkt man deine Freude an und das ist sicher ein Teil deines Erfolges!

    Tina Gallinaro · 22. April 2016 um 07:20

    Hallo Susanne, stimmt, den Faktor Spaß habe ich vergessen zu erwähnen. Aber es wird nicht der letzte Beitrag sein, den ich über Twitter schreibe, da ist noch was in petto. Von daher muss ich mir jetzt einen dicken Knoten ins Taschentuch machen, damit ich es nicht vergesse. :-)
    LG Tina

Ralph · 23. April 2016 um 19:36

Hallo Tina,

Dein Artikel zur Blogparade von Brandwatch finde ich Klasse. Vor allem die vielen Anregungen finde ich sehr hilfreich, will man das Potenzial von twitter nutzen. Dennoch bin ich überrascht über Deine Aussage: „Die meisten Zugriffe und Interaktionen finden über Twitter statt.“. Dies kann ich für mein Blog nicht bestätigen.

Falls Du neugierig auf meinen Artikel zur Blogparade bist: http://www.webpixelkonsum.de/2016/04/23/blog-parade-zu-twitter-twitterundich

Beste Grüße

Ralph

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