Restaurants, holt Eure Gäste in den sozialen Netzwerken ab!

Restaurants haben täglich die große Chance, ihre Gäste in den sozialen Netzwerken abzuholen. Nie war es einfacher, die Kontakte über die einzelnen Mittagsgerichte zu informieren.
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Restaurants haben täglich die große Chance, ihre Gäste in den sozialen Netzwerken abzuholen. Nie war es einfacher, die Kontakte über die einzelnen Mittagsgerichte zu informieren.

Apps machen es möglich, dass selbst in der kurzen Mittagspause jederzeit auf dem Handy eines hungrigen Gast angezeigt wird, welches Restaurant in der Nähe Mittagessen anbietet.

Ist die Verbindung zwischen Fans und dem Restaurant/Gastronom intensiv genug, kommen die Reservierungen sogar über die Nachrichten der Fanseite rein.

Deshalb dürfen Kommentare und Benachrichtigungen der Kontakte nie unbeachtet bleiben, denn ein Fan ist im realen Leben ein Gast, der das Restaurant schon einmal besucht hat und ein Feedback hinterlassen möchte.
Hier habe ich in der Vergangenheit einige Restaurants alleine nur bei Facebook entdeckt, die entweder gar nicht oder erst nach 2 Wochen mal reagiert haben.

 

Ein Beispiel wie man Gäste wirkungsvoll vergraulen kann:

 

Kommentar

 

Bis heute wurde immer noch nicht auf die Kommentare von Matthias und Benjamin reagiert, obwohl bereits einige Monate ins Land gegangen sind.
Zwischenzeitlich wurden von dem Restaurant einige Veranstaltungen erstellt, wo seitens der Fans verständlicherweise keine Reaktionen bzw. Zusagen zu der Veranstaltung kamen.

Recherchen nach hat dieses Restaurant ein hauseigenes Hotel mit einer großen Auswahl an exklusiven Zimmern. Die Zufriedenheitsgarantie ist somit gegeben und bieten jedem Gast den Verwöhn Status de Luxe. Ein Biergarten und ein angrenzendes Museum runden den Besuch dorthin auf jeden Fall ab. Die Preise bewegen sich in einem wirklich akzeptablen Rahmen, ideal auch für Berufspendler!

Jedoch ist auf der wirklich sehr ansprechenden Webseite das Facebook Zeichen groß auf der Startseite platziert! Das grenzt schon an reiner Ironie, denn nun kommen Fragen auf, warum dieses Restaurant in den sozialen Netzwerken vertreten ist, aber Facebook nicht als Kommunikationskanal genutzt wird?

Kontakte, die in den sozialen Netzwerken nicht beachtet und übergangen werden, fühlen sich als Gäste in Ihrem Restaurant nicht willkommen.

Welche Erwartungen haben Fans an ein Restaurant, wenn es in den sozialen Netzwerken vertreten ist?

Dazu hatte ich im September 2012  eine Umfrage auf meiner Fanseite erstellt und bei meinen Fans mal nachgefragt, welche Erwartungen sie an ein Restaurant aus der jeweiligen Gegend haben, wenn es in den sozialen Netzwerken vertreten ist.

 

 

Viele weitere Antworten erreichten mich:

  • „Internetseite und auch Social Media Auftritt sollten gemeinsam die Atmosphäre des Lokals wiederspiegeln.”
  • “Als Lebensmittelallergiker wünsch ich mir, dass dabei steht, was drin ist und ob der Laden auf Allergiker-Bedürfnisse reagieren kann! … gibts Alternativen zu Gluten, Milch, Weizen … gibts (gute) Alternativen für Vegetarier, Veganer, wird auf Sonderwünsche von. Kids u. ä. eingegangen … etc. weiß aus leidvoller Erfahrung, dass zum Teil. nicht mal die Köche selber wissen, was drin ist in ihrem Essen. die Kellner noch weniger – somit wird essen/ fortgehen allein oder mit Familie zur frustrierenden Barriere. muss ja nicht sein – und “wir” Allergiker werden immer mehr … eine schöne, große Zielgruppe, die abgeholt werden will.”
  • „Food Fotografie zum Beispiel, ja gerne aber nur so wie das Gericht wirklich aussieht und nicht wie es gestylt aussieht, weil wie wir alle schon erfahren haben das, was wir selbst kochen nie so aussieht wie im Kochbuch, weil dort die Foodstylisten am Werk waren. Kommentare und Wünsche via Netzwerk finde ich na ja, weil ich Kritik direkt anbringe und dann erwarte, dass der Chef vom Dienst darauf eingeht und nicht erst später per Mail.“
  • „Die Internetauftritte sind wirklich recht dürftig, die Startseite sollte schon so richtig einladend sein, anders als bei anderen Websites.. einfach schon gemütlich und appetitanregend, vielleicht mit Fotos vom Buffet oder so“

 

Wichtig sind den Fans folgende Punkte

  • regelmäßige Mittagstipps
  • Food Fotografie
  • Es soll das Restaurant zum Anfassen sein, damit es weiterempfohlen wird
  • Auf Kommentare oder Wünsche sollte zeitnah reagiert werden
  • Der jeweilige Gastronom sollte auch als Privatprofil erkennbar sein
  • Viele Bilder über das Restaurant, gegebenenfalls auch vom Serviceteam, wären wünschenswert

 

Das Auge isst mit

Viele Gäste wollen keine vom Fotografen aufwendig bearbeitete Speisen sehen, wo es hinterher auf dem Teller doch nicht so aussieht wie auf dem Bild! Schnappschüsse mit dem Handy oder der Kamera sind schnell ins Netz gestellt und locken hungrige Gäste an.

 

Menue

 

Holt Eure Gäste in den sozialen Netzwerken ab, denn dort halten sie sich auf!

Ein Wort an die Gastronomen da draußen: Nehmt Eure Zielgruppe ernst und reagiert zeitnah, wenn die Fans ein Feedback hinterlassen. Jeder Kontakt möchte ernst genommen werden, vor allem dann, wenn eine Reaktion seitens Änderung von der Speisekarte kommt.

 

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4 Kommentare

Bärbel Loy · 27. September 2012 um 19:44

Dann bleibt ja nur noch zu hoffen, dass viele Gastronomiebetriebe anfangen, das „Social Web“ als Erfolgsmotor für die eigene Unternehmung für sich zu entdecken.

Tonino Romano · 28. September 2012 um 06:45

Hallo Tina,

Dein Artikel deckt sich mich dem Feedback das ich von Gastronomen erhalte, die via MenüTurbo in social networks aktiv sind. Gerade die aktuellen Mittagsmenüs werden häufig, insb. auf Facebook, abgerufen.

Danke für diese interessanten Zahlen!
Tonino

Jasmina · 2. Oktober 2012 um 20:29

Hallo Tina,

ein toller Artikel mit vielen schönen Ideen! Ich bin der Meinung, der Großteil der Gastronomen hat noch Nachholbedarf in Sachen Social Media – und zwar in ALLEN Punkten.

Ob Imbiss, Pizzeria, Sushibar oder andere Restaurants – es gäbe so viel zu erzählen und zu kommunizieren. Ich denke, dass dies vor allem zwei Dingen geschuldet ist: 1. Der Unwissenheit darüber, was man mit Facebook & Co. bewirken kann und wie es funktionieren kann (und das dann gern den „Big Playern“ überlassen wird). 2. Der Ressourcenfrage und damit der Frage, wer soll sich um die Social Media-Präsenzen kümmern.
(Wobei das alles natürlich nicht nur auf die Gastronomie zutrifft ;-) )

Ich denke, hier muss man zukünftig regelrecht noch einige Aufklärungsarbeit leisten.

VG
Jasmina

Carsten · 24. Oktober 2012 um 08:14

Wir bieten zwar kein Mittagsmenü an, aber sind schon sehr aktiv in den Netzwerken vertreten. Fotos gibt es bei uns auch deluxe und derzeit arbeiten wir an einem Livestream ;)

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